Die Germeringer festigen mit dem Derby-Sieg Rang drei. Drei Tore in 80 Sekunden entschieden die Partie vor 507 Zuschauern.
Ihre Pflichtaufgabe haben die Wanderers Germering im Heimderby gegen den EV Fürstenfeldbruck erfüllt. Vor 507 Zuschauern – der zweitgrößten Heimkulisse der Saison – setzten sich die Gastgeber mit 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) durch. Für Germering trafen Marco Berger, Michael Fischer, Marco Göttle, Daniel Menge und Dennis Sturm. Auf Brucker Seite waren Fabian Köhler und Dennis Tausend erfolgreich.
In vielen Phasen war spürbar, dass bei den Gästen die Luft raus ist: Die Playoffs sind nur noch theoretisch erreichbar, der Klassenerhalt ist durch den Rückzug von Selb gesichert. Die Germeringer traten entsprechend dominant auf, EVF-Goalie Michael Wolf hielt sein Team aber mit mehreren Paraden lange im Spiel. Das wurde gewürdigt: Wolf wurde beim EVF als „Player of the Match“ ausgezeichnet.
Drei Treffer in 80 Sekunden
Dennoch machte sich die Überlegenheit der Wanderers zu Beginn des zweiten Drittels auch auf der Anzeigentafel bemerkbar: Drei sauber herausgespielte Treffer innerhalb von 80 Sekunden bedeuteten das 4:0. Danach nahm Germering Tempo und Risiko etwas heraus. Der EVF nutzte das und kam drittelübergreifend noch einmal bis auf zwei Tore heran.
In einem insgesamt höhepunktarmen Schlussabschnitt keimte bei den Gästen kurz sogar Hoffnung auf, auch das zweite Derby in die Overtime zu bringen. EVF-Trainer Philipp Steidle ging in der Schlussphase ins Risiko und nahm Torwart Wolf vom Eis. Zehn Sekunden vor dem Ende machte Germering mit dem Treffer zum 5:2 aber alles klar.
Dass der Auftritt nicht glänzte, räumte Wanderers-Coach Markus Ratberger ein, stellte aber das Ergebnis in den Vordergrund: „Für uns war einfach der Sieg wichtig und dass wir endlich wieder mal ein Wochenende mit sechs Punkten haben.“ So verteidigte Germering Rang drei und hielt die Chance auf Platz zwei – dafür sind allerdings Ausrutscher des ERC Lechbruck nötig. „Und wir müssen weiter unseren Job machen“, sagte Ratberger. Unter anderem noch einmal gegen den EVF: Am 8. Februar treffen beide Teams an gleicher Stelle erneut aufeinander.
Quelle: Merkur.de
Bild/Autor: Hans Kürzl


